Valentinstag, brauchen wir sowas auch für Väter?  

Heute ist Valentinstag. Ein schönes Beispiel für institutionalisierten Konsum, wir schenken unseren Liebsten etwas, weil die Konsumbranche uns das vorschreibt, aber nicht aus freien Stücken. So oder so ähnlich kann man diesen Tag kritisieren. Ist sicher was dran. Egal, da komme ich drüber hinweg und kaufe trotzdem immer was Nettes. Papa und Sohn schenken das dann zusammen der Mama. Die Mama freut sich und alle sind glücklich. Wo ist das Problem?→ weiterlesen

Wie Fasching den Papa auf die Probe stellen kann

Heute ist in unserer Kita Fasching.

Jedes Kind kann sich verkleiden, die Kita ist geschmückt und sogar die Erzieher tragen Hüte und rote Nasen. Als gebürtiger Rheinländer weiß ich, dass an Karneval (wie wir das nennen) auch mehr gehen kann, aber für Berlin finde ich das schon ok.

Anfang der Woche klären wir mit unserem Sohn also, was er dieses Jahr werden will. Im Vergleich zu den Vorjahren, hat er eine klare Vorstellung. „Ich will Prinzessin werden“→ weiterlesen

Der Sprung ins kalte Wasser: Was bislang geschah oder die ersten 5 Jahre Papasein!

Das erste Jahr (Teil1/5)

Wie war es früher? Jeder von uns wird sich noch an die Zeiten erinnern, wo man noch ohne Kind, vielleicht auch noch ohne Frau gelebt hat. Fast unbeschwert, einfach in den Tag hinein, machen und tun was man will. Und dann der Augenblick: „Ich bin schwanger, guck Dir mal das Ultraschallbild an!“ oder so ähnlich…

Im ersten Moment überkommt einen die Sprachlosigkeit. Was? Ich werde demnächst Papa? Dann eine unglaubliche Euphorie, ja, wir werden bald eine Familie sein. So haben wir es uns doch schon lange gewünscht und nun soll es endlich so weit sein. Schaffen wir das, was kommt da alles auf uns zu, was wird aus uns?

Über diese Ungewissheit oder vielmehr Unwissenheit in die man stürzt, über den Sprung ins kalte Wasser sollen die nächsten Zeilen erzählen:→ weiterlesen

Ausflug mit Papa – Hauptbahnhof statt Kinder-Café

Wer in einer Großstadt mit Kindern lebt, wird sie kennen: Kinder-Cafés oder Mutter-Kind-Cafés oder Eltern-Kind-Cafés oder Papa-Läden oder wie auch immer sie heißen. Sie sind besonders im Winter sehr beliebt, da sie eine warme Alternative zum nass-kalten Spielplatz darstellen. Außerdem befriedigen sie das nie nachlassende Bedürfnis von Mamas nach Latte Machiato, Double-Choc-Mochachino oder Green-Chai-Latte.

Ich war auch mal in so einem Café. Allerdings auch wirklich nur genau ein Mal. Seitdem klinke ich mich höflich aus, wenn am Wochenende die Planung in diese Richtung geht. Und das liegt nicht an diesen Cafés oder an den Müttern, die diese so gerne besuchen. Es liegt einzig und allein an mir. Es ist mir zu laut, zu vierenverseucht, zu unentspannt und zu anstrengend.

Mit Anfang 20 fühlte es sich ähnlich an, als ich mal in „den angesagten Hardcore-Super-Techno-Club“ mit der damals lautesten Anlage der Stadt mitgenommen wurde. Ich fühlte mich weder hip noch cool, sondern vor allem taub. Bitte nicht falsch verstehen, ich gönne jedem seine Freude und stehe niemandem im Wege, aber ich muss nicht jeden Trend mitmachen.

Ähnlich halte ich es mit den Kinder-Cafés.

Alternative Hauptbahnhof→ weiterlesen

Familienvater quo vadis? Die Evolution vom Mann zum Superpapa

Wie ging es los mit dem Geschlecht „Mann“? Es war einmal…

…die Steinzeit
In dieser sehr frühen Zeit war es eher der „zufällige“ Vater. Es herrschte Unwissenheit im Bezug auf Familie und es gab kaum Kenntnisse über einen Zusammenhang von Zeugungsakt und Geburt.

…das Mittelalter und die Frühe Neuzeit
Der Mann nimmt in dieser Epoche eine pädagogische Funktion ein. Er gilt als “geistlicher Lehrer”. Es gibt nur geringe räumliche Trennung der Geschlechter: gemeinsame Arbeit mit Frauen (und Kindern) in Handwerk und der Landwirtschaft. Der Mann ist der “Herr” und wird als Erzeuger angesehen, da eine hohe Kindersterblichkeit vorherrscht. Der „Hausherr“ fungiert als „Aufklärer“, er ist Bestimmer und Deuter der Welt.

…die Industrialisierung→ weiterlesen

Alle zusammen oder jeder für sich?

Es gibt diese Eltern, die immer alles zusammen machen. Wie auch immer ihr Leben vor den Kindern aussah, seit dem ersten Kind, scheint es dieses Leben nicht mehr zu geben. Sie stellen das auch gar nicht in Frage und machen wie selbstverständlich immer alles zusammen als Familie. Kindergeburtstage, Kita-Feste, Spielplatzbesuche, Krabbelgruppe, Ikea-Besuche, usw…

Ich kann da nur voller Staunen zuschauen. Wie machen die das? Müssen die nicht arbeiten? Haben die keine Hobbies? Fehlt denen nichts? Vielleicht ist die Antwort auf all diese Fragen einfach „ja“. Beneidenswert, aber nichts für mich.→ weiterlesen

Papaausflüge, die neue Freiheit!

Mit einer Frau und einem Kind verändert sich so einiges, das ist nichts Neues. Aber sobald die Kleinen größer werden, muss es auch irgendwie mal rausgehen und zwar nur die Papas mit den Kindern.

Einen Hauch von Freiheit.

Das Ganze nicht ganz uneigennützig, denn, wann ist es einem schon mal wieder möglich, so wie früher, mit den Jungs rauszukommen, tun und lassen was man möchte, ohne jegliche Rechtfertigungen.

Also, die Kinder im transportfähigen Alter, der strategische Papa macht sich Gedanken…→ weiterlesen